Regenbogen

Pari und ihr kleiner Bruder Chotu, der blind ist, sind unzertrennlich. Seid ihre Eltern nicht mehr leben, kommen sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel unter. Die Tante kann nichts mit den Kindern anfangen, verabscheut sie sogar und der Onkel kann sich schlecht um sie kümmern. Pari kümmert sich zu jeder Stunde um Chotu, selbst, wenn die beiden sich streiten, und sie wünscht sich so gerne, dass ihr Bruder wieder sehen kann. Durch ein Plakat, auf dem der Schauspieler Shah Rukh Khan abgebildet ist, macht sich Hoffnung in Pari breit. Wenn nicht dieser Mann ihrem Bruder helfen kann, wer dann? Schließlich erfährt sie, dass Shah Rukh Khan 300 Kilometer entfernt einen Film dreht und sie macht sich, mit ihrem Bruder zusammen, auf eine aufregende Reise.

Dieser wundervolle Kinderfilm, produziert von Nagesh Kukonoor, der zuvor bereits 14 Spielfilme gedreht hatte, zeigt die schöne und die weniger schöne Seite der Welt auf eine Weise, die niemand übertrumpfen kann. Das Publikum war mehr als begeistert. „Innerhalb von wenigen Monaten wurde der Film fertig gestellt und nun ist er schon auf der Berlinale“, meint eine Mit-Produzentin bei einer Befragung nach der Vorstellung. Ein besonderes Lob gälte den Kinderdarstellern, die bei 50°C in der Wüste ohne zu murren gearbeitet hätten. Der Regisseur wollte zeigen, dass es sich zu leben lohnt und man das auch entdeckt, wenn man sich auf die positiven Dinge konzentriert. Kukonoor meinte, er hätte diesen Film gedreht, damit er sich selber daran erinnert. „Ich sah dieses Bild: Zwei Geschwister, die durch die Wüste laufen und sich dabei festhalten. Das musste so schnell wie möglich verwirklicht werden.“
Ich war sehr fasziniert davon, wie Kukonoor meine Fragen beantwortete und welche Drehorte das Team ausgesucht hatte. Ich kann mich richtig in den Film hineinversetzen, wenn ich nur die Augen schließe und vor mich hin träume. Dann höre ich Musik. Es ist eine andere Welt, ein anderer Kontinent, ein anderes Indien.
Und dabei fing alles ganz anders an, denn wir waren im falschen Kino und hatten noch eine Viertelstunde Zeit, unsere Plätze im Cinemaxx einzunehmen. Eine rasende Fahrrad(tor)tur begann...
Das Einzige, was ich schade fand, war, dass die Synchronstimme zu laut war, um die „echten“ Stimmen aus dem Film zu hören.
Magie ist überall. Nehme ein bisschen und schlucke sie herunter und schon merkst du sie. Und nun: Kannst du den Regenbogen sehen?

16.02.15, Lucas Zemke (Gast)

Filmrollen und Laserbeemer - So arbeitet ein Vorführer bei der Berlinale

Wir gehen jeden Tag ins Kino, schauen uns einen Film nach dem anderen an, aber wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen aus? Wie arbeitet ein Kinovorführer?

Es brummt, rattert und ist ziemlich dunkel. Das ist der Vorführraum des CinemaxX 1. Mein Vater, Udo Erdenreich, hat mich über den Notausgang hier reingeschmuggelt. Es gibt so viele Geräte Knöpfe und Schalter, ich frage mich wie man sich hier zurecht finden soll.

"Langsam funktioniert es mit dem digitalen Vorführen." Seit 1988 arbeitet Udo Erdenreich mit Filmen. Zuerst als Vorführer im Ufa und Sputnik Kino. Seit 1999 ist er bei der Berlinale. Bis vor zwei Jahren hat er noch die Analogen Filmrollen durchgecheckt, aber alles wird digital. Und so arbeitet mein Vater jetzt wieder als Vorführer. Im CinemaxX 1

„ Es gibt immer neuere Filmtechnik. Alles wurde digital und jetzt gibt es sogar schon Laser beemer, die in den Kinos eingesetzt werden können. Technik wird immer erneuert. Es wird schwer für die Kinos da mitzuhalten. Es gibt kein Geld um die Kinos die ganze Zeit neu auszurüsten.“, erzählt Udo.

„Ein Nachteil an dieser neuen Technik ist, dass die Bilder vieler Filme gleich aussehen. Das liegt daran, dass sehr viele Filme mit der gleichen Kamera gefilmt werden. Mit der Arri Alexa. Früher als noch auf 35 mm gedreht wurde haben sich die Filmemacher das Material (die Körnung) der Filmrollen ausgesucht, dadurch waren die Bilder individueller.“

Mein Vater erklärt mir, dass als Vorführer die meiste Arbeit am Computer gemacht wird. Man muss so genannte Shows zusammenstellen. Er zeigt mir die Show für das Kurzfilme Programm 1 von 14+. Es gibt bestimmt "Befehle", die ausgeführt werden müssen: Zuerst muss das Licht ausgehen, der Vorgang aufgehen und das Format der Leinwand muss sich einstelle. Danach stellt sich der Ton an und der Douser (die Blende) öffnet sich. Dann beginnt der Berlinale Trailer, der in dem Format des erste Kurzfilms gespielt wird. Am Ende der Vorstellung ist alles umgekehrt. Ton stumm, licht Dämmt sich hoch und der Vorhang geht auf.

Für mich ist das immer noch ziemlich verwirrend und ich bin froh, dass die Vorführer sich zwischen diesen ganzen Knöpfen und Maschinen zurecht finden können. Vielleicht könnt ihr ja bei eurem Nächsten Film mal einen Blick nach hinten werfen. In dem kleinen Fester hinten im Kino könnt ihr vielleicht einen Vorführer entdecken, der Knöpfe drückt und Maschinen bedient. Immerhin, ohne diese Leute könnten wir keine Filme sehen.
18.02.15, Liv Thastum

Fernsehauftritt


Übrigens hatten wir in diesem Jahr auch einen kleinen Fernsehauftritt im Berlinale Studio am Mittwoch, den 11.02. Vielleicht hat einer von Euch den sogar gesehen?
Falls nicht, findet ihr hier noch einmal den Link. Ab ungefähr 19:28 kommen wir vor.

This year we have actually gotten the chance to be in TV for about one minute (I know, incredible, isn't it?! ;) ). If you have missed it and want to watch it here is the link. It starts at 19:28. 

16.02.2015, Sarah Gosten

Publikumsliebling KPlus


Neu eingeführt haben wir dieses Jahr den Publikumsliebling von KPlus.
Wie bei 14Plus befragten wir hierfür vor der Preisverleihung das Publikum und aus den insgesamt 105 Stimmen können wir Euch nun unser Ergebnis präsentieren.
I am proud to be able to present this years' Darling of the Public of KPlus. Having received 105 votes we can now tell you which movie was liked the most.

Mit einem Fünftel aller Stimmen geht der diesjährige Publikumsliebling von KPlus an...
Having received one fifth of all votes the Award for the Darling of the Public of this years' Berlinale in the section Generation KPlus goes to...

Papierflieger
Paper Planes

Herzlichen Glückwunsch!
Congratulations!

Mit 18% bildet Regenbogen einen dicht folgenden zweiten Platz. So wie ich bin landet mit insgesamt 14% der Stimmen auf Platz 3. 
Dhanak closely follows with 18% and therefore gets 2nd. You're Ugly Too gets 3rd with 14% of the votes.

Hier ein kleiner Gesamtüberblick:
Here an overview:


Stella, von beiden Jurys ausgezeichnet, erhält nur 5% der Stimmen, während Regenbogen, als einziger anderer Langfilm, der ausgezeichnet wurde, sogar auf 18% der Stimmen kommt.
My Skinny Sister, awarded by both Jurys, only got 5% of the votes while Dhanak being the only other movie awarded got 18%. 

Auffallend ist auch, dass Papierflieger, Regenbogen und So wie ich bin zusammen die Hälfte aller Stimmen ausmachen.
It is noticeable that Paper Planes, Dhanak and You're Ugly Too receive about half of all votes.



16.02.2015, Sarah Gosten

Filmfestivals Become Your Home

Nach einigen Terminproblemen haben wir es doch noch geschafft ein Interview mit dem Regisseur von Paper Planes Robert Connolly und den Darstellern Ed Oxenbould und Julien Dennison zu führen.

Robert Connolly: Ich war 1998 mit meinem ersten Film "The Boys" auf der Berlinale, dadurch habe ich eine große Zuneigung zu Berlin. Ich liebe es immer wieder zurück zu kommen. Als Filmemacher werden Filmfestivals zu deinem zu Hause.
I came here to Berlin in ‘98 with my very first film “the boys”, so it’s amazing to come back I always love coming back. I have a great affection for Berlin because my first film played here and so as a film maker film festivals become like a home through your work.

freie Generation Reporter: Wie hast du die Kinderdarsteller gefunden? How did you find the kids actors?
R: Meine Frau ist ein Casting Director sie castet alle meine Filme. Ed Oxenbould kenne ich schon lange, ich habe mal mit seinen Eltern gearbeitet. Wir haben uns viele Kinder angeguckt, in einem solchen Film ist es wichtig gute Kinder zu haben.
Actually, my wife who I was talking to, Jane Norris is a casting director and she casts all of my films and we audition the kids. Ed Oxenbould I’ve known for a long time. I worked with his parents before. We looked at a lot of kids actually, in a film like this it was really important to have great children.

fGR: Was hast du von Ed und Julien gehalten, als du sie das erste Mal gesehen hast? What did you think of Ed and Julien when you first saw them?
R: Großartig! Ihre Dynamik beim Filmen ist wundervoll. Sie sind lustig und imrovisieren. Ich bin froh, dass ich die beiden gefunden habe, da es nicht nur um den einzelnen Schauspieler geht, sonder darum, dass sie zusammen eine gute Dynamik haben.
Amazing! Their dynamic together on film is wonderful. They are funny, they are improvising and, you know, I am so happy to found the two of them cause it is not just the individual actors. You have to cast that they have a dynamic, between them which is fine. So there dynamic is really really great. (laughs)

fGR: Hat sich dein Eindruck von ihnen wärend des Films geändert? Did your impression of them changed during the movie?
R:Weißt du, ich denke ich bin ihr Freund geworden und ich behandle sie wie Erwachsene.Ich rede nicht auf sie herrab. Sie sind sehr intelligente, talentierte Schauspieler. Sie haben viele Ideen, deswegen meinen Respekt.
You know what, I think I kind of … I became there friend and I just treat them like adults. So by the end they’re just like… I don’t talk down to them. They are very intelligent, talented actors. They have a lot of ideas and so my respect for them, really.

fGR: Was ist anders daran mit Kindern zu drehen? What is different to shoot with children?
R: Ich hatte das Gefühl um diesen Film zu machen, musste ich am Set ein Kind sein, also musste ich meinen inneren Zwölfjährigen finden. Ich durfte nicht zu ernst sein, ich musste spielerisch sein. Ich denke dass ist es, eine Athmosphäre zu schaffen, die lustig und spielerisch ist, aber trotzdem diszipliniert, damit man viel Arbeit schafft.
I felt like to make this film I had to be a child on set, so I had to kind of find my inner twelve year old. I couldn’t be too serious, I had to be playful. I think that‘s the thing, creating an atmosphere that is fun and playful but still disciplined, so you’re getting through a lot of work. I think that was probably the main thing, keeping it a very playful atmosphere at the same.

fGR: Wie bist du auf die Idee der Geschichte gekommen? How did you get the idea for the story?
R: Es gibt einen Typen der heißt Dylan (lacht), der Australien in der Papierfliegerweltmeisterschaft repräsentiert hat und ich habe die Idee von ihm. Es gab eine TV Sendung über ihn, also ist es von einer wahren Geschichte insperiert.
There is a guy called Dylan (laughs) who represented Australia in the world paper plane championships and I got the idea from him. There was a TV show about him, so it is inspirit by a real story.

fGR: Welche Reaktion hast du dir vom Puplikum gewünscht? What reaction you wished from the audience?
R: Ich hoffe es bringt Leute zum Lachen und Weinen. Der Film hat Trauer und Freude und ich liebe es ins Kino zu gehen und Emotionen zu fühlen. Für mich ist es am schlimmsten wenn ich ins Kino gehe und nichts fühle. Letztendlich möchte ich Freude haben.
Look, I think it's emotionally … I hope it would make people laugh and cry. You know it got sad and happiness and for me I love go in the cinema and feeling emotions. The worst is for me going in the cinema and feel nothing. I want it to have joy, ultimately joy.

fGR: Denkst du es hat geklappt? Do you think it worked? R: Ich denke schon. I think so. Ihr hattet schon zwei Vorführungen. You already had two screenings.
R: Ja, die Vorführungen hier waren großartig. Die Eröffnung der Generation mit zwölfhundert Zuschauern, die gejubelt und gelacht haben. Mir bereitet es große Freude zuzusehen wie kleine Kinder den Film gucken. Die Kinder kommen hierher und treffen die Schauspieler und bekommen ihre Autogramme und basteln Papierflieger. (lacht) Das freut mich am meisten. Ich denke es lief gut.
Yeah, The screenings here have been amazing, you know. Opening night with the Generation, twelve hundred people in the audience and people cheering and laughing. I mean I get the most pleasure watching little kids watching the film. And the little kids come here meeting the actors and getting there signature and making paper planes. (laughs) That’s where I get my most, you know, joy. I think it went well, yeah.

fGR: Hattest du einen Lieblingsmoment wärend des Drehs? Do you had a favorite moment during shooting?
R: Vielleicht war einer der Momente am ersten Tag, als wir mit Ed und dem Vogel und der Frau die den Vogel trainiert hat gedreht haben. Wir waren auf dem wunderschönen kleinen Hügel und der Vogel ist herum geflogen. Ich denke, dass war magisch im australischen Bush.
Maybe one of the moments was on the first day actually, filming with Ed and the bird and this women who trained the bird and we were on this beautiful little hill and the bird is flying around. I think that was kind of magic really in the Australian bush.


fGR: Wie war es mit so vielen anderen Kindern zu drehen? How was it shooting with so many other kids?
Ed: Es war eine wirklich gute Erfahrung. Es ist toll mit Kindern zu filmen, weil alle gleich alt sind und wissen was du gerade durch machst.Es ist sehr interessant, viel interessanter als mit Erwachsenen zu arbeiten. Die haben die Schule beendet und viel mehr Erfahrungen. Es ist cool Erfahrungen mit jungen Leuten zu teilen.
It was a really great experience. It’s really great to film with kids, because you’re all the same age and you understand what you are going through, kind of in the same school group. It is really interesting, it is much more interesting than working with adults obviously though. They graduated school and they’ve done a lot more, it’s kind of cool to share experience with young people.

fGR: Wie ist es euren ersten Spielfilm auf der Berlinale zu präsentieren? How is it presenting your first feature film at the Berlinale?
Ed/Julien: Es ist sehr aufregend. Es ist super, dass er die Kplus Generation eröffnet hat, was wirklich wichtig und gut für den Film ist.
It is really exiting. And it is really great that it opened the Kplus Generation, which it really really a big deal and really grateful to film.

fGR: Wie war es mit Sam Worthington zu derhen? How was shooting with Sam Worthington?
Ed: Oh,es war lustig und wirklich toll. Es ist schön mit ihm zusammen zu arbeiten. Er hat mir viel über improvisieren und sich Zeilen ausdenken erzählt. Es war eine wirklich coole Lernerfahrung.
Oh, it was really fun, it was really great. He was really nice to work with, really cool guy. He told me a lot about kind of improvising and making up lines. It was a really cool learning experience.

fGR: Wie seid ihr zum Schauspielen gekommen? How did you came to acting?
Ed: Ich habe durch meine Eltern angefangen. Sie sind Schauspieler und ich bin einfach mitgegangen. Ich habe viel Kram mit ihnen gemacht der mit Schauspiel zu tun hatte und so bin ich da rein gerutscht.
I started through my parents. They are actors and I just kind of went with them. I did a lot of stuff with them that had to do with acting and then I just got into the natural thing.
Julien: Durch meine Mutter. Sie war Schauspielerin. Sie hat ein paar Kurzfilme gedreht und einen Spielfilm. Und durch ein Casting, dass wir an der Schule hatten.
Through my mother actually. She was an actor. She’s done some shorts and one feature. The agent we had at audition at school and I got the part. It started from then.

fGR: Und wollte ihr beruflich Schauspieler werden? And do you want to do acting for living?
Ed: Ja, im Moment möchte ich, aber das kann sich noch ändern. Yeah, at the moment I do but could change.
Julien: Ja, will ich. Ich würde liebendgerne schauspielern, nicht immer, aber ich liebe es. Yes, I want to. I would love to do acting, not all the time but I love to do this.

fGR: Warum? Was liebt ihr am schauspielen? Why? What are the things you love about it?
Julien: Einfach neue Leute kennen zu lernen und in Städte wie diese zu kommen. Gut zu schauspielen und eine Karriere daraus zu machen. Est ist etwas schönes. Just getting to know other people and coming to great cities like this. And getting to do great acting job and getting a career out of it. It is a great thing.
Ed: Es ist die Erfahrung, die du machst. Weißt du, es hat uns aus Australien und Neuseeland bis nach Berlin gebracht und wir haben viel Dinge getan. Wir hatten viel Spaß beim filmen. Schauspielen ist etwas, dass wir beide lieben und es ist gut von etwas leben zu können, dass man gerne macht. It is the experience you got to have. You know. It’s taken us from all the way down from Australian New Zealand up to Berlin and we did a whole other stuff. We had a lot of fun filming it. It is really what we both love doing and it’s a great way to make living if you love what you doing.

fGR: Hattet ihr eine Lieblingsszene im Film? Did you have a favourite scene in the movie?
Julien: Meine war bestimmt als ich den Sombrerotanz machen sollte, einen mexikanischen Tanz um Dylans eintritt in den Wettbewerb zu feiern. My one was probably doing sombrero dance, a Mexican dance for one of the scenes where I celebrate about Dylan getting into the competition. That was probably my favourite scene.
Ed: Ich war nicht da, aber ich liebe es die Szene zu schauen. Meine Lieblingsszene war, als ich die Treppe runter gefallen bin, weil ich so tun musste als ob ich mich wirklich verletzt habe, obwohl ich mir nichts getan habe. I wasn’t there but I love watching it in the film. My favourite scene would probably have to be maybe falling down the stairs. Just because it was fun to film and I really had to make it look like I really hurt myself and I didn’t.

fGR: War etwas besonders schwierig zu filmen? Was something really difficult to film?
Ed: Die Szenen mit Sam Worthington waren ein bisschen knifflig zu filmen, weil sie viel Emotionen enthalten haben. Die waren ein bisschen schwirig zu filmen, aber alles war ziehmlich leicht und lustig. The scenes with Sam Worthington were a little tricky to film, because they just required a lot of emotion. They were just a bit hard to film but it was all pretty easy and really fun.
Julien: Meine war auf dem Wohnwagen, weil ich mehrere Stunden auf dem Wohnwagen sitzen musste. Probably mine was on the caravan, cause I had to sit on a caravan for a couple of hours.

fGR: Was hat am Set am meißten Spaß gemacht? What was the most fun on set?
Ed: Ich denke einfach rum zu sitzen und zu erzählen und Quatsch zu machen. Wir hatten einfach viel Spaß wenn die Kamera an war und auch wenn sie aus war. I think just hanging around and just getting to talk to a lot of mates and making jokes. We just had a lot of fun every time the camera was on and even when the camera was off we had a whole of fun.

fGR: Wie gefällt euch die Berlinale? Hab ihr ander Filme gesehen? How do you like the Berlinale? Did you see any other movies?
Ed: Nein haben wir noch nicht. Ich möchte noch welche sehen. Es ist ein wirklich gutes Festival und es ist eine grpßartige Möglichkeit für den Film. No we haven’t seen them yet. I hoping to, I want it to see some. It is a really really great festival and it provided an amazing opportunity for the film and it really going to benefit the film.

fGR: Gibt es etwas, dass ihr noch sagen wollt? Is there something you want to say?
Ed: Vielen Dank an die Berlinale, dass sie uns hier her eingeladen haben und wir die Kplus Generation eröffen durften, was auch sehr cool ist. Thank you for the Berlinale for bringing us here and letting us open the Kplus Generation, which is really great too.

16.02.2015, Klara Hirseland

Einfach himmlisch

„Das himmlische Kamel“ ist ein super Kinderfilm, der meiner Meinung nach eine Auszeichnung verdient hätte. Ich bin hier im CinemaxX 1 mit meiner Schwester und ihren 10 Geburtstagsgästen. Ein bisschen nervös bin ich schon. Was ist, wenn der Film total langatmig und langsam ist?

Dieser Besorgung war umsonst! Dieser Film ist genial! Unterhaltsam, actionvoll und lustig. Das Publikum ist begeistert. Besonders beeindruckt hat mich die Schauspielerische Leistung eines Jungen, den der kleine Bayir auf seiner Suche nach seinen Kamelen trifft. Der Regisseur erzählt, dass er diesen Jungen auf der Straße gesehen hat und ihn einfach toll fand. Ja, dass hat man gemerkt! Dieser Junge hat etwas, was man nicht durch Schauspielen erreichen kann. Ich kann diesen Film an JEDEN weiterempfehlen! Weil dies das letzte Screening war, hoffe ich, dass dieser Film in die deutschen Kinos kommt!

Nach dem Screening frage ich die Kinder, wie ihnen der Film gefallen hat.

„Ich fand den Film toll! Meine Lieblingsstelle war als das Kamel das Tor durchbrochen hat!“, Julius 8 Jahre.

„Die Schauspieler haben gut gespielt. Das war fast wie in echt.“ Anna-Farida 9 Jahre (Geburtstagskind).

„Der Film war echt spannend. Besonders die Musik war toll.“, Mila 8 Jahre.

„Der freche Junge war super! Am besten war als er mit der Gabel den Schlüssel fürs Gefängnis geholt hat!“, Konstantin 9 Jahre.

Alle sind sich einig: Die Kamele sind süß und die Geschichte ist spannend! Wir hoffen, dass dieser Film in die deutschen Kinos kommt, damit wir ihn noch mal schauen können.
15.02.15, Liv Thastum

Der musikalische Außenseiter

Ein Junge, der in der Schule gemobbt wird, keine Freunde hat und unglücklich ist, spielt gern heimlich auf dem Dach seiner Wohnung Gitarre. Nachdem sein musikalischer Vater ihn und seine Mutter verlassen hat, zeigt die Mutter jedoch eine tiefe Abneigung gegen Musik bzw. Rock, was zusätzliche Komplikationen aufbringt.

Plötzlich zieht ein kurioser Nachbar ein, der den ganzen Tag aus riesigen Boxen laut Musik hört. Er ist nämlich ein ehemaliger Gitarrist der Band „Nothing“, wie der Protagonist Tom herausfindet. Also ergreift Tom die Chance und möchte unbedingt, dass der Musiker ihm Gitarrenunterricht gibt. So schreibt er seine ersten Songs.

Aus meinen Augen gesehen hat „The beat beneath my feet" absolutes Kinopotential, da einem diese Story nicht ungeläufig ist. Dadurch ist die Handlung für die meisten Zuschauer relativ vorhersehbar. Er fängt traurig an und man entwickelt automatisch eine Verbindung zu dem Hauptcharakter, da er am sympathischsten dargestellt wird. Mit einem runden Happy-End geht der Film zu Ende, der keine weiteren Fragen offen und einen belustigt nach Hause gehen lässt.

Positiv war auf jeden Fall die Musik, die aus einer Mischung aus Rock und Blues bestand. Man bekam auch die Entwicklung von Tom beim Songs schreiben mit und konnte klar erkennen, dass es in seinen Liedern um seine Gefühle geht. Der Hauptdarsteller wurde sehr gut verkörpert, denn diese Unsicherheit und das trottelige, tollpatschige hat genau gepasst.
Weniger gut fand ich die düstere Geschichte z.B. dass Tom sich selbst Schmerzen hinzufügt. Denn das wirkte auf mich so, als wäre dieser Teil noch schnell in die Geschichte hineingezwängt, damit der Film bloß nicht zu fröhlich wird. Die emotionale Geschichte des damaligen Rockers, berührte mich auch nicht stark, da das für mich diese typische Verletztheit der Menschen war, die von außen eine harte Schale zeigen. Vielleicht hätte man sich an dieser Stelle etwas ausgefallenes Ausdenken können. Fragwürdig fand ich auch die Animationen während der Songs. Später stellte sich heraus, dass sie wegen Zeitmangels eingefügt wurden, was mir leider auch aufgefallen ist.

Diesen Film würde ich für Menschen empfehlen, die sich Freitagabend eine leichte Filmkost gönnen möchten oder Liebhaber des Bluesrocks sind. Durch die geschlossene Geschichte braucht man sich nach dem Film keine Sorgen um die Charaktere machen, was natürlich für manche positiv oder negativ sein mag. Dieser Musikfilm ist mit Mühe gemacht worden und diese nette Unterhaltung ist dabei herausgekommen.
15.2.2015, Eva Swiderski